Die Feuerwehr im Einsatz

Bürgermeisterwort

 

Tatort: Kleingartenanlage Andisleben

Tatzeit: Sonntag, den 14. August 2016

Einsatzzeit: Frühmorgen um 06:50 Uhr

Tathergang:

Ein Bürger aus Walschleben mit Wohnsitz in den Mehrfamilienhäusern „Am See“ bemerkte in den frühen Sonntagsmorgenstunden eine starke Rauchentwicklung in Andisleben, über der Kleingartenanlage, östlich der Kreisstraße.  Pflichtbewusst alarmierte er über die Notrufnummer 112 die Einsatzzentrale der Feuerwehr.  Die Freiwilligen Feuerwehren aus Andisleben und Gebesee wurden über die Funkmeldeempfänger alarmiert.  Die Kameraden aus Andisleben und Gebesee beendeten ihre verdiente Nachtruhe und rückten mit starker Feuerwehrtechnik Richtung Kleingartenanlage Andisleben aus.

Da ich als Bürgermeister ebenfalls über einen Funkmeldeempfänger verfüge, bin ich mit einen meinem Drahtesel zum Tatort aufgebrochen. Schon auf den Weg dahin bemerkte meine empfindliche Nase einen üblen Geruch von verbranntem Hausmüll und Abfall. Eine Rauchentwicklung war nicht mehr feststellbar, obwohl über der Gartenanlage eine dunkle Schwade Qualm stand. Es rückten die Kameraden der FFW Andisleben um 06.58 Uhr  mit ihrem MB Löschfahrzeug an. Da die Zufahrten zur Gartenanlage zugeparkt waren, konnte der Löschzug nur mühsam rückwärts in die Anlage einrücken.  Ebenfalls um 07:00 Uhr waren die Kameraden der FFW Gebesee zahlreich vor Ort und haben die Einsatzleitung übernommen. Nun wurden die zugänglichen Gärten auf Feuerstellen überprüft. Nach zahlreichen Besichtigungen der Gärten konnte leider der Brandherd nicht festgestellt werden. Gegen 07:30 Uhr rückten die FFW Gebesee und die FFW Andisleben wieder in ihre Einsatzorte zurück.

Fazit;

Die Kameraden der FFW Andisleben und FFW Gebesee sind dem Brandverursacher in 3 Dingen dankbar.

  1. Durch die Alarmierung haben die Feuerwehrmänner und Frauen den Sontag nicht verschlafen.
  2. Durch die geschickte Tarnung  des Brandortes konnten die Kameraden(innen) noch rechtzeitig zum sonntäglichen Frühstück mit ihren Familien zurück sein.
  3. Durch die private Müllverbrennung wird wenigsten kein Müll in der Natur verbracht, und die FFW Kameraden können in ihrer großen Freizeit bei einen Familienbummel eine saubere Natur erleben.

 

Letztes Fazit:

Es kommt immer auf den Blickwinkel an.

Hinweis für den Brandverursacher  - Wir haben bisher alle bekommen

 

Ihr Bürgermeister Hans Vollrath